jack
Information:
Titel: Jackaby
Autor: William Ritter
Verlag: cbt
Seiten: 320
Deutsche Veröffentlichung: Juli 2016
Bewertung: 5 von 5

Jackaby wurde bereits als Gebundene Ausgabe (Englische Ausgabe) 2014 veröffentlich.
Das Taschenbuch folgte letztes Jahr im September, wo auch der 2. Band als Gebundene Ausgabe (Englische Ausgabe) erschien. Dieses Jahr im September wird dieser als Taschenbuch folgen.
Der dritte Band wird im September 2016 (Englische Ausgabe) herausgegeben werden.

Handlung:
Das ganze spielt 1892 in New Fiddleham.
Abigail Rook ist kurz vor ihrem Studium von zu Hause abgehauen in die Ukraine, um dort Abenteuer zu erleben und an einer Ausgrabung teilzunehmen. Nach kurzer Zeit stellt sie fest, dass es nur eine Ausbeuterei ist und will wieder nach Hause, zurück nach England. Doch das Schiff das sie besteigt, führt sie nach Amerika.
Dort angekommen macht sie sich auf die Suche nach Arbeit, doch keiner kann ihr eine Stelle anbieten. Völlig verzweifelt entdeckt sie einen Aushang im Postamt: Assistent/in gesucht.
Kurzer Hand macht sie sich auf zu der genannten Adresse und trifft dort auf einen eigenwilligen Detektiv, der behauptet die Fähigkeit zu besitzen übernatürliches zu sehen.
Abigail weiß nicht so Recht was sie davon halten soll und nimmt trotz allem die Stelle an, weil sie dringend etwas Geld braucht. Und gleich am ersten Tag beginnt ein schwerer Fall. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen in der Stadt und Jackaby ist der festen Überzeugung, dass es sich hierbei um ein übernatürliches Wesen handelt.
Und somit beginnt das Abenteuer für Abigail und Jackaby.

Meine Meinung:
Das erste was mir durch den Kopf geht … Sherlock Holmes trifft auf verrückten Professor.
Jackaby ist so verschroben, ich wundere mich das man ihn nicht schon in eine Anstalt weg geschlossen hat. Er erzählt über übernatürliches und wer glaubt denn schon einem wie ihm in der Zeit damals?
Trotz allem bin ich begeistert von diesem Buch, vor allem das Haus von Jackaby hat es mir angetan, besonders die dritte Etage hat seinen ganz eigenen Charme (ich will hier nicht zu viel verraten).
Ich muss schon sagen, der Autor hat eine ganz eigene Welt hier geschaffen und überzeugt durch seine Ausdrucksweise und seinen Schreibstil.
In dem Buch wird aus der Ich-Perspektive durch Abigail erzählt, was ich sehr interessant finde. Denn sie ist unvoreingenommen und Jackaby bleibt auf diese Art ein Mysterium.
Er ist so kauzig und wie gesagt verschroben aber auch irgendwie hyperaktiv? Man kann gar nicht so schnell lesen, so schnell muss Abigail hinter ihm her eilen und seine Gedankengänge verfolgen. Manchmal ist er auch so sehr mit sich und seinen Sachen beschäftigt, dass er alles andere um sich vergisst.
Zudem experimentiert er, so dass er die Küche in ein Labor umgebaut hat und bei der Essenszubereitung aufpassen muss. Ist das jetzt Schießpulver oder Paprikapulver? Genau deswegen musste ich auch das eine oder andere mal lachen.
Dieses Buch ist immer wieder für eine Überraschung gut! Vor allem was den Mörder an geht. Denkt ihr ich habe gewusst wer der Mörder ist? Ich hatte eine vage Vermutung gehabt, doch durch eine Wendung ist die Zunichte gemacht worden, doch dann kam wieder eine Wendung und noch eine…. So dass meine Vermutung am Schluss doch richtig war. Aber man wird schon etwas durch die Irre geführt. Wie raffiniert vom Autor.

Mein Fazit:
Also echt unglaublich was der Autor hier geschaffen hat. Diese ganz eigene Welt die in diesem Buch spielt, einfach sagenhaft. Ich bin überzeugt!
Und ich bin schon sooo gespannt auf den zweiten Band und hoffe es wird ein weiteres Vergnügen Abigail und Jackaby zu verfolgen wie sie den nächsten Täter schnappen.

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