Überleben ist ein guter Anfang

 

 

INFORMATION
Titel: Überleben ist ein guter Anfang
Autor: Andrea Ulmer
Verlag: List
Erschienen: Februar 2017
Als E-Book gelesen
Preis Taschenbuch: 9,99€
Preis Kindle: 8,99€

 

 

Handlung:
Anja Möller ist an Krebs erkrankt und soll nun in eine Selbsthilfegruppe für Krebs-Kranke? Das kann ja nur deprimierend werden, denkt sie. Und geht auch nur zu liebe ihres Mannes dort hin. Dort trifft sie auf Frauen die keines Wegs deprimiert sind und vor allem die 83-Jährige Sieglinde strotzt nur so vor Kraft, denn sie will unbedingt nach der Chemotherapie eine Weltreise antreten um noch einmal das Leben zu spüren. Doch bevor sie diese antreten kann, stirbt sie und ihre Selbsthilfekolleginen beschließen für Sieglinde die Reise anzutreten. Denn sie haben nichts mehr zu verlieren.

Meinung:
Ein lieben Dank an Netgalley.net und den List Taschenbuch Verlag, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
Wie ihr bereits bemerkt habt geht es in dem Buch um ein ernstes Thema. Krebs ist kein Vergnügen und eine schmerzvolle Angelegenheit. Ein Kampf den man entweder gewinnen oder verlieren kann. Dieses Thema beschäftigt mich schon eine Weile, weswegen ich dieses Buch auch lesen wollte.
Die positive Einstellung der Frauen in diesem Buch hat mich überrascht. Ich dachte im ersten Moment alles wäre depressiv und traurig aber im Gegenteil. Sieglinde war der Knackpunkt des Positiven und hat alle mit dieser Art angesteckt. Statt über den Krebs zu sprechen gab es Kekse und einen lustigen Film. Und auch die Weltreise war in keinster Weise negativ. Ich konnte mich in jede einzelne Frau gut reinversetzten, vor allem in Anja aus deren Sicht auch alles geschildert wird.
An manchen Stellen ging mir aber die Reise zu schnell. Es wurde kaum etwas erzählt wie die Frauen das erleben oder was sie gemacht haben, es wurde nur kurz angerissen dass sie sich Kirchen angeschaut haben und das war es dann auch schon. Das fand ich schade. Das einzige was ich richtig miterlebt und wo ich auch begeistert war, war Australien. Da konnte ich zum ersten Mal richtig alles mitverfolgen.
Ich finde es mutig von der Autorin über dieses Thema so positiv zu schreiben, da es kein leichtes Thema ist und ich schon Kommentare gelesen habe die nicht gerade nett waren.
Warum sollte man nicht positiv bleiben? Ich meine das Thema ist schon ernst genug und jeder geht damit anders um. Zumal ich das auch so verstanden habe dass ihre Mutter immer eine positive Lebenseinstellung hatte, die selber an Krebs erkrankte. Und ihr auch dieses Buch gewidmet ist.

Fazit:
Ein ernstes Thema, dass auf eine so super und souveänre Art geschrieben wurde, dass es in keinster Weise ins lächerliche gezogen wird. Allerdings finde ich, hätte die einzelnen Reisen ruhig noch ein bisschen mehr ausgeschmückt werden können. Ich kann nur zum Abschluss sagen, hut ab für die Autorin, die sich diesem Thema stellte.

Bewertung:

 

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