Der kleine Fuchs und der Träumer


Der kleine Fuchs und der Träumer von Sergio Bambaren
Pendo Verlag  | 80 Seiten | Gebundene Ausgabe 12,00€ | E-Book 9,99€


Handlung:
Als der kleine Träumer merkt, wie er vom Alltäglichen Leben beherrscht wird, baut er sich an einem verlassenen Strand ein Haus.
Auf dem Tipp vom weisen Fischer, stellt er Futter und Wasser auf seine Veranda.
Dadurch lernt er den Fuchs Cheekee kennen, mit dem er sich anfreundet und der wiederum stellt ihm seine Freunde vor.
Deren Welt vom Spezies Mensch zerstört wurde oder kurz davor ist. Haben wir noch eine Chance alles zu kippen?


Meinung:
Mich hat schon lange kein Buch mehr so emotional berührt wie dieses. Es zeigte mir Seiten auf, wie wir Menschen mit der Welt umgehen, wie wir auf ihr wandeln und eine Zerstörung hinter uns her ziehen.
Dabei soll gesagt sein, dass nicht jeder so ist!
Und doch lernt der Träumer viele Tiere kennen, die fast durch die Hand des Menschen getötet worden wären, hätte er sie nicht gerettet.
Das stimmte mich nachdenklich und auch einige viele Tränen fanden den Weg nach draußen.

Es ist wirklich traurig, das nochmal in einem Buch vorgeführt zu bekommen wie wir mit unserer Erde umgehen.
Auch zeigt das Buch auf, dass wir nicht mehr auf die Wahrheit hören, dass wir vom Alltagsstress so eingenommen sind, dass wir vergessen auf die Stimme unseres Herzens zu hören.
Der kleine Träumer geht in sich, hört auf sein Herz, nimmt sich die Zeit die Sterne zu beobachten und auf den Wind zu lauschen, was sagt er denn?

Bei dem Buch fand ich auch sehr gut, dass Sergio Bambaren auf die Tiere eingegangen ist, was sie fühlen, was sie denken, was sie erlebt haben. Zwar wurde das meist aus der Sicht des Träumers erzählt aber ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die Tiere einfühlen.
Vor allem der Ameisenbär tat mir so leid, ich hätte ihn am liebsten in den Arm genommen und getröstet.

Durch das Buch ist mir noch einmal bewusst geworden, dass die Erde ein Geschenk ist, ein Geschenk auf der wir Menschen wandeln und dabei vergessen, dass wir die Erde brauchen, sie aber nicht uns.
Was sehr gut dazu passt ist ein Satz, der mir ihm Gedächtnis geblieben ist:
>>Die Erde aber wird sich selbst schützen, indem sie der Menschheit, die wie ein Virus auf ihr wütet, ein Überleben unmöglich macht und sie wie so viele anderen Arten zuvor aussterben lässt.<<

Und ja, die Worte sprechen viel Wahrheit aus.


Mein Fazit:
Das Buch von Sergio Bambaren spricht ein Thema an, dass noch viel zu wenig Aufmerksamkeit hat. Viel zu viel wird noch verwüstet und keiner denkt über die Taten nach.
Ich bin im nachhinein sprachlos über diese Lektüre und möchte mir in Zukunft ein Beispiel an den kleinen Träumer nehmen und etwas für die Natur, die Erde tun, bevor sie im Chaos versinkt.
Schon ein kleiner Hoffnungsschimmer lässt die Tiere glauben, Glauben an das Gute in dem Menschen.

Absolute Kaufempfehlung!


Bewertung:


Ein ganz lieber Dank an NetGalley und dem Pendo Verlag, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


 

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